Für Bruno Alexander Greiling begann das Wochenende dagegen mit einem herben Rückschlag. In den freien Trainings gehörte er zeitweise zum Bereich der Spitzenfahrer. Im Qualifying verhinderte jedoch ein defekter Hinterreifen ein entsprechendes Ergebnis, wodurch Greiling am Ende des Feldes lag und von Beginn an eine schwierige Ausgangslage hatte. Davon ließ er sich aber nicht entmutigen: Mit Platz neun im ersten Heat und erneut Rang neun im Super Heat kämpfte er sich stark nach vorne. Nach dieser guten Vorstellung war er Elfter in der Startaufstellung zum Finale, konnte dieses jedoch wegen eines Problems nicht in Angriff nehmen. Damit blieb ein Wochenende zurück, an dem deutlich mehr möglich gewesen wäre. In der Meisterschaft liegt Greiling weiterhin in den Top-Ten.
Auch die weiteren OK-N-Junior-Piloten sammelten in Cheb wichtige Rennkilometer. Amelie Heuwers arbeitete sich nach Platz 17 im Zeittraining über die Zwischenläufe bis auf Rang 14 nach vorne. Im Finale wurde sie durch eine Zeitstrafe zurückgeworfen und beendete das Rennen auf Platz 24. Patrick Ray Reinert steigerte sich in den Heats mit Platz zwölf im zweiten Lauf ebenfalls, musste nach einem schwierigen Super Heat aber von weiter hinten in das Finale gehen und wurde am Ende auf Rang 21 gewertet. Emilia Urlaß startete nach Platz 26 im Zeittraining aus einer schwierigen Position, kämpfte sich in den Heats zweimal auf Rang 16 und erreichte schließlich Platz 20 im Finale.
In der OK-N feierte Ben Fritz sein erstes Rennwochenende im Arena E Sachsenring Junior Team. Nach einem soliden Qualifying auf Platz 13 verlief der erste Heat schwierig, doch bereits im zweiten Vorlauf setzte der Neuzugang mit Platz zehn ein erstes Ausrufezeichen. Am Sonntag bewegte sich Fritz im Mittelfeld und sammelte wertvolle Erfahrung im neuen Umfeld. Das Finale endete nach einer Zeitstrafe auf Platz 24, dennoch war es für ihn ein positiver Einstand mit klar erkennbaren Ansätzen.
Lionel Hünecke zeigte in der OK-N ebenfalls eine gute Zwischenphase. Nach Platz 15 im Zeittraining arbeitete er sich über die Heats auf Rang elf nach vorne. Im Super Heat gelang ihm mit Platz acht ein starker Lauf, wodurch er auch im Zwischenranking auf Rang acht lag. Im Finale konnte Hünecke diese gute Ausgangsposition jedoch nicht vollständig nutzen und fiel auf Platz 18 zurück.
Trotz gemischter Finalausbeute zog Teamchef Niels Tröger ein positives Fazit: “Wenn man nüchtern auf die Ergebnisse schaut, können wir nicht zufrieden sein. Wir wissen aber wo wir mit unseren Möglichkeiten gelandet wären, und sind durchaus konkurrenzfähig. Wir müssen uns als Ziel setzen die kommenden Wochenenden alles zusammen zu bekommen, dann sollte auch ein Podium folgen.”
Schon ab Mittwoch geht es für das Team weiter. Dann warten ganz besondere Tage, auf der Heimstrecke in Mülsen finden die Champions of the Future und FIA Kart Europameisterschaft statt. Die besten Fahrerinnen und Fahrer der Klassen OK Junior und OK sind zu Gast. Mit dabei auch einige Schützlinge des Teams aus Sachsen.
Text & Fotos: Fast-Media | Björn Niemann








